Künstliche Intelligenz verändert derzeit ganze Branchen – auch das Corporate Real Estate Management.
Die entscheidende Frage ist dabei nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie Unternehmen die Technologie sinnvoll nutzen können.
Mit der KI Mission CREM hat AIS Management ein Format geschaffen, das genau hier ansetzt: weg von theoretischen Diskussionen, hin zu konkreten Anwendungsfällen und messbarem Nutzen.
Gemeinsam mit CREM- und FM-Verantwortlichen identifizieren wir relevante Herausforderungen, entwickeln KI-Use-Cases und schaffen die Grundlage für die praktische Umsetzung.
Warum gerade jetzt?
Steigende Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz treffen auf eine technologische Entwicklung, die immer neue Möglichkeiten eröffnet. Für Unternehmen wird es zunehmend wichtiger, Erfahrungen aufzubauen und konkrete Einsatzfelder zu identifizieren.
Die KI Mission CREM bietet dafür eine Plattform zum Austausch, zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen und zur Vorbereitung erster Pilotprojekte.
Der Auftakt in München
Im April fiel in München der Startschuss für die KI Mission CREM. Zu Gast bei Serviceplan im House of Communication kamen CREM- und Transformationsexperten verschiedener Unternehmen zusammen, um reale Herausforderungen entlang der CREM-Prozesskette zu analysieren und erste KI-Anwendungsfälle zu entwickeln.
Besonders geprägt wurde der Workshop durch den offenen Austausch der Teilnehmenden. Mitgewirkt haben Andreas Schilski (EDAG Group), Axel Schörner (Serviceplan Group), Bernard Zeidler (BayWa AG), Karl Dollinger (BSH Home Appliances Group), Carsten Röger (Munich Re), Mihael Lacković (AOK Bayern) sowie Daniela Albrecht und Markus Zeimet (Allianz ONE).
Ihre unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Praxisbeispiele haben wesentlich dazu beigetragen, konkrete Anwendungsfelder für KI im Corporate Real Estate Management herauszuarbeiten.
Ein besonderer Dank gilt zudem Axel Schörner und dem Team der Serviceplan Group für die Gastfreundschaft und den inspirierenden Rahmen im House of Communication.
Das Ergebnis: erste priorisierte Anwendungsfälle, konkrete Lösungsansätze und eine gemeinsame Grundlage für die nächsten Schritte der KI Mission CREM.
Die Fortsetzung in Hamburg

Im Mai wurde die Workshop-Reihe bei tesa SE in Hamburg fortgesetzt. Gemeinsam mit führende Köpfe aus dem Corporate Real Estate Management wurden konkrete Anwendungsfälle für Corporate Real Estate und Facility Management erarbeitet, bewertet und weiterentwickelt.
Auch hier zeigte sich deutlich: Der Bedarf an praxisnahen KI-Lösungen ist groß. Besonders wertvoll war der unternehmensübergreifende Austausch zu Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von KI.
Zum Erfolg des Workshops trugen insbesondere Christian Hofmann und das Facility-Management-Team von tesa SE als Gastgeber bei. Darüber hinaus bereicherten Daniel Basic (Arvato), Sascha Glück (DHL), Stefan Brücher (DNV), Dennis Weber (Eppendorf) sowie Danilo Neitzel (OTTO Group) die Diskussionen mit wertvollen Praxiseinblicken und unterschiedlichen Perspektiven auf die Herausforderungen und Potenziale von KI im Corporate Real Estate Umfeld.
Die Ergebnisse reichten von konkreten KI-Use-Cases für CREM und Facility Management über erste Prototypenansätze bis hin zu einem gemeinsamen Verständnis dafür, wie KI sinnvoll und nachhaltig in Organisationen verankert werden kann.
Das Finale in Berlin

Im Rahmen der dritten Station der KI Mission CREM kamen in Berlin erneut hochkarätige CREM-Experten verschiedener Unternehmen zusammen, um konkrete Anwendungsfälle für Künstliche Intelligenz im Corporate Real Estate Management zu identifizieren, zu bewerten und weiterzuentwickeln.
Dabei zeigte sich einmal mehr: Die Herausforderungen rund um Daten, Prozesse, Governance und die Einführung von KI sind über Unternehmensgrenzen hinweg erstaunlich ähnlich. Gleichzeitig ist die Bereitschaft groß, KI systematisch in Organisationen zu integrieren und die damit verbundenen Chancen zu nutzen.
Ein wesentlicher Bestandteil des erfolgreichen Austauschs waren die Beiträge von Axel Springer als Gastgeber sowie Janin-Isabel Hamels (Volkswagen Immobilien), Henry Kage (Siemens Energy), Gina Lose Sennewald (Jungheinrich AG), Dr. Christian Schneider (DKB Service GmbH), Bettina Bloch (Deutsche Bahn) und Dennis Bilous (CARIAD) mit wertvollen Praxiseinblicken bei.
Der Workshop lieferte wertvolle Erkenntnisse – von der Priorisierung relevanter KI-Use-Cases über erste Lösungsansätze und Prototypen bis hin zu zentralen Erkenntnissen für eine erfolgreiche KI-Transformation. Besonders deutlich wurde dabei, dass sowohl eine solide Datenbasis als auch die aktive Einbindung der Mitarbeitenden entscheidende Erfolgsfaktoren für den nachhaltigen Einsatz von KI im CREM sind.
Wie geht es weiter?
Ein zentrales Learning der bisherigen Workshop-Reihe zieht sich durch alle Veranstaltungen:
Erfolgreiche KI-Anwendungen basieren auf einer intelligenten Nutzung von Daten. Erst durch die strukturierte Erfassung, Aufbereitung, Verknüpfung und Analyse von Informationen entstehen die Grundlagen für bessere Entscheidungen entlang der CREM-Prozesse. Ebenso entscheidend ist jedoch der menschliche Faktor. Die erfolgreiche KI-Transformation beginnt bei den Mitarbeitenden – mit Offenheit, Neugier und der Bereitschaft, etablierte Arbeitsweisen weiterzuentwickeln.
Mit den Erkenntnissen aus mittlerweile über 100 bewerteten KI-Use-Cases arbeiten wir nun an einem praxisorientierten Handbuch für den Einsatz von KI im Corporate Real Estate Management. Die gesammelten Erfahrungen und Best Practices sollen Unternehmen dabei unterstützen, konkrete Potenziale zu erkennen und KI-Projekte erfolgreich umzusetzen.
Fazit:
Die KI Mission CREM ist mehr als eine Workshop-Reihe. Sie verbindet Austausch, Co-Creation und konkrete Umsetzung – von der ersten Idee über den Use Case bis hin zum Prototypen. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Branche entsteht so ein praxisnahes Netzwerk, das KI im Corporate Real Estate Management nicht nur diskutiert, sondern aktiv gestaltet.
Denn der Mehrwert von KI entsteht nicht durch Technologie allein – sondern durch ihre erfolgreiche Anwendung in der Praxis.

